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Ruhrlandklinik: Unterschriften werden jetzt übergeben

Pressemitteilung

Ruhrlandklinik: Unterschriften werden jetzt übergeben

22.03.2021

Die Beschäftigten der Ruhrlandklinik protestieren gegen die Schließung der Klinikküche und haben dies in einer Unterschriftensammlung dokumentiert.

„Es sind fast 300 Unterschriften zusammengekommen“ freut sich Elke Regber, Vertrauensfrau von ver.di und Mitglied des Betriebsrates der Ruhrlandklinik. Somit haben fast 50 % der Beschäftigten ein klares Signal gesetzt.

Für Björn Jadzinski von ver.di in Essen ist das Verhalten der Geschäftsführung immer noch mehr als rätselhaft: „Mitten in Zeiten der Pandemie machen der Vorstand des UK und die Geschäftsführung der RLK in einer Lungen-Klinik Experimente mit der Küche“, so der Gewerkschafter, der sich mehr Fingerspitzengefühl vom Arbeitgeber gewünscht hätte. „Die Ruhlandklinik ist als Teil des Uniklinikums ein Krankenhaus des Landes NRW und beim Land sollte es doch ein Interesse daran geben, dass die ganzheitliche Krankenhausversorgung auf Qualität ausgelegt ist.“

Zukünftig soll über einen Catering-Dienst außerhalb von Essen gekocht werden, der das Krankenhaus mitversorgt.
„Die Unterschriften werden jetzt der Vorsitzenden des Aufsichtsrates Frau Bergerhoff-Wodopia übergeben und in Kopie auch an den NRW-Gesundheitsminister versendet“, weiß Elke Regber, ver.di-Vertrauensfrau. „Wir hoffen jetzt, dass es noch Einsicht bei der Arbeitgeberin und eine gute Lösung für die Kolleginnen und Kollegen gibt, bevor der letzte Topf in der RLK kalt geworden ist“, so Elke Regber weiter. 

Für Rückfragen: Björn Jadzinski, Gewerkschaftssekretär Gesundheit und Soziales, Mobil: 0151 - 62462187 

Pressekontakt

Herausgeber:  Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Ruhr-West
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45127 Essen 
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E-Mail: bz.ruhr-west@verdi.de
V.i.S.d.P.:  Bernt Kamin-Seggewies
stellv. Bezirksgeschäftsführer