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Internationaler Frauentag 2021 digital, kämpferisch und unterhaltsam

Internationaler Frauentag 2021 digital, kämpferisch und unterhaltsam

04.03.2021

Seit mehr als 100 Jahren wird am Internationalen Frauentag auf die Diskriminierung von Frauen aufmerksam gemacht und Gleichstellung gefordert. Die Pandemie zeigt deutlich: Das ist immer noch aktuell!

Frauen von Corona-Krise besonders betroffen
Die Corona-Krise trifft Frauen besonders hart: Sie arbeiten häufiger in systemrelevanten und zugleich unterbezahlten Berufen und übernehmen den überwiegenden Teil der Haus- und Familienarbeit und reduzieren dafür ihre Arbeitszeit.
„Auf den Schultern der Frauen lasten hohe Gesundheitsrisiken, wachsender finanzieller Druck, zusätzlicher Betreuungsaufwand und vermehrte Sorgearbeit. Das darf nicht sein!“, fasst Henrike Eickholt, Geschäftsführerin des ver.di-Bezirks Ruhr-West, zusammen.

Die Pandemie hat die Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern – noch einmal - verschärft.
Einkommenseinbußen durch Freistellung, Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit betreffen in der Krise viele Menschen, verstärkt aber Frauen. Sie erhalten seltener eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes, das aufgrund der durchschnittlich schlechteren Bezahlung bei Frauen ohnehin geringer ausfällt als beim Durchschnitt.

Mehr Gewerkschaft, mehr Gleichstellung – mehr denn je!
Gerade diese Krise zeigt, wie wichtig es ist, eine starke Gewerkschaft im Rücken zu haben. Gewerkschaften schaffen bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen – auch für Frauen: Durch Tarifverträge, die für eine gerechte Bezahlung, planbare Arbeitszeiten und bessere soziale Absicherung sorgen. Durch gewerkschaftliche Unterstützung der Betriebs- und Personalräte, die sich in Betrieben und Dienststellen um gute Arbeitsbedingung kümmern. Und durch eine starke Vertretung der Interessen weiblicher Beschäftigten gegenüber der Regierung – in den Ländern und im Bund.

„Mehr denn je setzen wir uns heute ein für die Überwindung der Lohnlücke und der ungleichen Verteilung von Sorgearbeit zwischen Frauen und Männern“, so Henrike Eickholt.

Die Corona-Pandemie stellt auch uns am Internationalen Frauentag 2021 vor ganz konkrete Herausforderungen. Gewerkschaften nutzen neue Orte und Wege, um unseren berechtigten Forderungen auch in diesen besonderen Zeiten Gehör zu verschaffen. Wir lassen uns in der Krise nicht zurückdrängen, wir stehen weiter Seite an Seite im Interesse der Frauen. Deswegen lautet das Motto des Internationalen Frauentags 2021:
Mehr Gewerkschaft, mehr Gleichstellung – mehr denn je!

Exklusives Online-Konzert nur für ver.di-Mitglieder
Für ver.di-Mitglieder gibt es noch ein digitales Bonbon: Der Bezirksfrauenrat von ver.di Ruhr-West bietet in diesem Jahr ein Online-Event zum Internationalen Frauentag mit einem Konzert der Kabarettistin Kordula Völker an, das exklusiv für ver.di- Mitglieder nach Anmeldung zu sehen sein wird.
Zur Anmeldung können Mitglieder einfach eine kurze Mail mit ihrer Mitgliedsnummer oder Namen und Geburtsdatum an bz.ruhr-west@verdi.de senden und erhalten die Zugangsdaten.

Völker hört die Signale…
…und das seit über 35 Jahren sehr erfolgreich. Die gebürtige Oberhausenerin bewies bereits 1989 in der Frontfrauenrevue, dass Kabarettistinnen nicht nur witzig, sondern auch politisch sein können. Da, wo andere Kolleginnen sich im Laufe ihrer Karriere vom Mainstream haben weich schleifen lassen, bleibt die Ruhrpott-Komödiantin ihrem Stil treu. Frauenpolitische Inhalte gepaart mit scharfen Pointen, Geschichten, Liedern und Figuren, die aus dem Leben gegriffen sind. Die Gesamtmischung macht eine persönliche Handschrift aus, die seit jeher Frauen wie Männer gleichermaßen begeistert.
Vor 10 Jahren beendete Kordula ihre Tourneen und gründete in Dinslaken das Theater Halbe Treppe. Hier ist sie ehrenamtliche Intendantin und bringt anderen Kleinkünstler*innen das humoristische Handwerkszeug bei.
Zurzeit tourte Kordula mit ihren Konzertprogrammen und kehrt mit Gesang und Gitarre zu ihren künstlerischen Wurzeln als politische Liedermacherin zurück.
Als schauspielernde Kabarettistin tritt Kordula nur noch selten auf – „Umso mehr freuen wir uns, dass sie für uns in ihrem Onlinekonzert noch einmal in ihre beliebtesten Figuren schlüpft.“, so Henrike Eickholt.
Kordula ist seit 35 Jahren überzeugtes ver.di-Mitglied und moderiert für unseren Bezirk alljährlich die Jubilarfeier.

Pressekontakt

Herausgeber: Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bezirk Ruhr-West
Teichstraße 4a
45127 Essen
fon: +49 201 24752 - 0
fax: +49 201 24752 - 30
mail: bz.ruhr-west@verdi.de
V.i.S.d.P.: Henrike Eickholt
Bezirksgeschäftsführerin