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Nur der Nikolaus bringt Geschenke – für die Rente muss Frau kämpfen

Nur der Nikolaus bringt Geschenke – für die Rente muss Frau kämpfen

08.03.2018

Die ver.di Frauen des Bezirks Ruhr-West fordern, die Rente müsse auch für Frauen für ein gutes Leben im Alter reichen. 
Dazu sei ein deutlicher Kurswechsel in der Rentenpolitik immer noch nötig. 

Wenn die Besucher/-innen der Essener Innenstadt am kommenden Samstag (10.03.2018) in der Zeit von 12.45 bis 14.40 Uhr in der Fußgängerzone vor der Marktkirche/ Rathausgalerie einige Nikoläuse treffen, dann sind sie nicht etwa in ein Zeit-Loch gefallen, sondern die ver.di Frauen sind einfach schneller als der Nikolaus. Anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März wollen sie mit einer ungewöhnlichen Aktion auf die katastrophale Situation der Frauen bei der Rente aufmerksam machen. 

„Die Rente muss für ein Leben in Würde reichen. Dazu muss das gesetzliche Rentenniveau stabilisiert werden und angehoben werden. Unzureichende Renten müssen aufgewertet werden“, fordert Henrike Eickholt, kommissarische Bezirksgeschäftsführerin des ver.di Bezirks Ruhr-West. 

Laut den ver.di Frauen sind insbesondere Frauen häufig von Altersarmut bedroht. Der Grund liegt in der Höhe und Dauer der im Erwerbsleben gezahlten Beiträge. Daran bemisst sich die Höhe der Altersversorgung. Frauen werden aber oft gering und schlechter bezahlt als ihre männlichen Kollegen. Zudem arbeiten sie trotz des häufigen Wunsches nach Ganztagsstellen in Teilzeit. Trotz Arbeit leben daher viele Frauen an der Armutsgrenze oder darunter. Henrike Eickholt klagt an:“ Auf die Lohnungleichheit folgt im Alter die krasse Benachteiligung bei der Rente, die bei Frauen etwa 60 Prozent unter der von Männern liegt.

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V.i.S.d.P.: Henrike Eickholt
kommissarische Bezirksgeschäftsführerin