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Gesundheitsversorgung ist kein Hobby, sondern kommunale Aufgabe!

Gesundheitsversorgung ist kein Hobby, sondern kommunale Aufgabe!

28.05.2021

Gesundheitsversorgung ist kein Hobby, sondern kommunale Aufgabe!

Einstimmig: ver.di-Bezirksvorstand beschließt Unterstützung des Bürgerbegehrens zur Sicherung der Gesundheitsversorgung in Essen

„Wir treten als Gewerkschaft für die Verbesserung der Lebenssituation der Menschen ein. Eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung gehört dazu. Mit den zunehmenden Privatisierungen, den aktuellen Krankenhausplanungen in NRW und der Schließung zweier Kliniken bei uns im Essener Norden ist diese Versorgung gefährdet. Da gucken wir nicht einfach zu!“ begründet Carolin Fieback, ehrenamtliche ver.di-Vorsitzende im Bezirk Ruhr-West die Entscheidung des Vorstandes, das Essener Bürgerbegehren zu unterstützen.

„Bei uns sind Beschäftigte aus allen Arbeitsbereichen organisiert: von IT und Handel über die Gesundheitsversorgung und Banken bis hin zu Logistik und Kunstschaffenden. Wir alle können krank werden und wir alle wollen nicht, dass unsere Versorgung davon abhängt, ob wir es uns leisten können, im „richtigen Stadtteil“ zu leben. Es ist doch kein Zufall, dass ausgerechnet dort Kliniken geschlossen werden, wo die Armut in Essen besonders groß und die ärztliche Versorgung schon jetzt prekär ist.“, ergänze Henrike Eickholt, Geschäftsführerin von ver.di in Essen.

Schon vor Corona sei es nicht immer einfach gewesen, einen Platz in der Klinik vor Ort zu bekommen. Menschen hätten z.T. wochenlang auf ihre Behandlungen warten müssen oder nähmen lange Wege in Kauf. „Corona hat uns deutlich gezeigt, wie wichtig Gesundheit und gute medizinische Versorgung vor Ort sind. Wir erwarten, dass aus dieser Einsicht jetzt auch politische Entscheidungen werden. Wir wehren uns nicht gegen Veränderungen. Aber erst die Kliniken zu schließen und dann über neue Strukturen nachzudenken scheint mir die falsche Reihenfolge zu sein“, fasst Eickholt zusammen.

Unterschriftenlisten gibt es bei ver.di in der Teichstraße 4a oder bei der Initiative für den Krankenhausentscheid: www.krankenhausentscheid-essen.de

Kontakt
Carolin Fieback, Bezirksvorsitzende ver.di Ruhr-West,  0160/90797956
Henrike Eickholt, Bezirksgeschäftsführerin ver.di Ruhr-West, 0151/11617610 

Pressekontakt

Herausgeber: Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bezirk Ruhr-West
Teichstraße 4a
45127 Essen
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V.i.S.d.P.: Henrike Eickholt
Bezirksgeschäftsführerin