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MACH´MIT BEI DER VER.DI-UMFRAGE

MACH´MIT BEI DER VER.DI-UMFRAGE

Homeoffice in der Sozialarbeit ver.di Homeoffice in der Sozialarbeit

Homeoffice war in der Sozialen Arbeit lange kein Thema. Sozialarbeit wurde im Büro, im Außendienst oder in einer Einrichtung ausgeübt – und Elemente „mobilen Arbeitens“ waren allenfalls als Hausbesuch oder im Rahmen aufsuchender Ansätze denkbar. Corona hat das verändert – nicht überall, aber in sehr vielen Betrieben & Dienststellen wurde und wird jetzt „sozial“ auch „von zuhause aus“ gearbeitet. 

Was sich in jedem Fall beobachten lässt: In Teams und Belegschaften, unter Beschäftigten und Vorgesetzten und zwischen Interessenvertretungen und Personalverwaltungen wird das Thema vielstimmig und teils kontrovers diskutiert. Nicht alle „dürfen“, nicht alle „wollen“ in dieser Form ihrer Arbeit nachgehen. Nicht immer werden die Innovationschancen erkannt, nicht immer werden die neuen Möglichkeiten der work-life-balance sinnvoll genutzt, die im Homeoffice liegen und nicht immer ist „Vertrauen“ Basis von betrieblichen Regelungen.
Und nur selten werden die Konsequenzen für Kollegialität, Belastungsempfinden oder Kontakte zu Nutzer*innen angemessen in den Blick genommen.
Damit stellen sich berufspolitische und arbeitsorganisatorische Fragen, die ver.di als Fachgewerkschaft für Soziale Arbeit anpacken will.

Gefragt sind jetzt die Sozialarbeiter*innen selbst, ihre Homeoffice-Erfahrungen zu teilen.
In einer anonymen, wissenschaftlich fundierten Umfrage werden Daten und Einschätzungen etwa zur technischen Ausstattung, zu kommunikativen Bedürfnissen und zu den organisatorischen Rahmenbedingungen erhoben.
Die Befragung dauert lediglich etwa 5 Minuten.
Mit den Ergebnissen soll das Thema – unter breiter Mitwirkung der Fachkräfte – fach- und berufspolitisch bewegt werden. 

Die Teilnahme an der Befragung erfolgt über die Seite www.sozialarbeit-homeoffice.de.

Durchgeführt wird die Umfrage von der Fachgruppe Erziehung, Bildung und soziale Arbeit in den ver.di-Bezirken Westfalen und Ruhr-West. Sie wird wissenschaftlich begleitet und ausgewertet vom INSTITUT ARBEIT UND TECHNIK in Gelsenkirchen: www.iat.eu.