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Erster Warnstreiktag in Oberhausen am 21.03.2018

Erster Warnstreiktag in Oberhausen am 21.03.2018

19.03.2018

 

Tarifrunde im öffentlichen Dienst 

Kein Angebot der Arbeitgeber 

Jetzt die Antwort der Beschäftigten: Erster Warnstreiktag in Oberhausen am 21.03.2018
Busse und Bahnen bleiben im Depot 

Auch die zweite Verhandlungsrunde der Tarifrunde mit dem Bund und den Kommunen wurde ohne ein Ergebnis und ohne Angebot vertagt. 

Dazu erklärt Henrike Eickholt, kommissarische Geschäftsführerin des ver.di Bezirks Ruhr-West: „Unsere Kollegen und Kolleginnen aus den Betrieben werden jetzt ein deutliches Signal setzen und den Druck aufbauen, um Bewegung in die Verhandlungen zu bringen.“ 

Wie bereits angekündigt, ruft die Gewerkschaft ver.di am Dienstag alle Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes am Mittwoch, 21.03.2018 zu einem ganztägigen Warnstreik auf. 

Mit erheblichen Einschränkungen und Stilllegung muss u.a. bei der Stadtverwaltung Oberhausen (einschl. Kitas und Theater), bei der OGM, bei der WBO, bei der GMVA, bei der Agentur für Arbeit, im Jobcenter, bei der Stadtsparkasse, bei den Alteneinrichtungen der Stadt Oberhausen, im Revierpark Vonderort und bei der STOAG gerechnet werden. 

Mit unterschiedlichen Demonstrationszügen werden die Streikenden im Zentrum Altenberg eintreffen. 

Ab ca.10.30 Uhr startet dann die große Demonstration durch die Oberhausener Innenstadt zum Rathaus. Dort beginnt ab ca 11.30 Uhr eine Kundgebung vor dem Rathaus. 

„Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis und Solidarität,“ so Henrike Eickholt. „Wir wollen nicht sie treffen, sondern die Arbeitgeber. Aus unserer Sicht hätte die Bevölkerung von dieser Arbeitskampfmaßnahme verschont bleiben können, wenn es ein angemessenes Angebot der Arbeitgeber gegeben hätte. Wir liegen in den zentralen Punkten fundamental auseinander. Vor allen Dingen den geforderten Mindestbetrag lehnen die Arbeitgeber kategorisch ab. Eine besonders negative Rolle nehmen die Sparkassenvertreter/-innen ein, die trotz der blendenden Geschäftsergebnisse eine Ausnahme der Sparkassen von den Tariferhöhungen fordern.“ 

Zur Erinnerung: die zentralen Forderungen in dieser Tarifrunde sind u.a.: 

  • Erhöhung der Tabellenentgelte um 6 Prozent mindestens 200 € 
  • Erhöhung der Auszubildendenvergütungen und der Praktikantenentgelte um 100 € 
  • Unbefristete Übernahme der Azubis 
  • Anhebung des Nachtarbeitszuschlags in Krankenhäusern auf 20 Prozent

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V.i.S.d.P.: Henrike Eickholt
kommissarische Bezirksgeschäftsführerin