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Erster Warnstreiktag in Essen am 20.03.2018

Erster Warnstreiktag in Essen am 20.03.2018

18.03.2018

Tarifrunde im öffentlichen Dienst 

Kein Angebot der Arbeitgeber 

Jetzt die Antwort der Beschäftigten: Erster Warnstreiktag in Essen
Busse und Bahnen bleiben im Depot

Auch die zweite Verhandlungsrunde der Tarifrunde mit dem Bund und den Kommunen wurde ohne ein Ergebnis und ohne Angebot vertagt. 

Wir fordern u.a. 

  • Erhöhung der Tabellenentgelte um 6 Prozent mindestens 200 € 
  • Erhöhung der Auszubildendenvergütungen und der Praktikantenentgelte um 100 € 
  • Unbefristete Übernahme der Azubis 
  • Anhebung des Nachtarbeitszuschlags in Krankenhäusern auf 20 Prozent 

Insgesamt stießen unsere Forderungen auf erheblichen Widerstand der Arbeitgeber. Vor allen Dingen den geforderten Mindestbetrag lehnen die Arbeitgeber kategorisch ab. 

Eine besonders negative Rolle nehmen die Sparkassenvertreter/-innen ein, die trotz der blendenden Geschäftsergebnisse eine Ausnahme der Sparkassen von den Tariferhöhungen fordern. 

Henrike Eickholt, ver.di:“ Wir liegen in den zentralen Punkten fundamental auseinander. Unsere Kollegen und Kolleginnen aus den Betrieben werden jetzt ein deutliches Signal setzen und den Druck aufbauen, um Bewegung in die Verhandlungen zu bringen. Wir brauchen eine deutliche Erhöhung der Einkommen für alle.“ 

Wie bereits angekündigt, ruft die Gewerkschaft ver.di am Dienstag alle Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes am Dienstag, 20.03.2018 zu einem ganztägigen Warnstreik auf. 

Mit erheblichen Einschränkungen und Stilllegungen muss u.a.in folgenden Betrieben und Dienststellen gerechnet werden: 

Stadtsparkasse Essen, Emschergenossenschaft, Ruhrverband, Stadtwerke, Alfried-Krupp-Krankenhaus, GSE, Ruhrlandklinik, Agentur für Arbeit, Jugendberufshilfe, EABG, Berufsförderung, Jugendhilfe, Regionalverband, Stadtverwaltung Essen (einschl. Kitas) Theater und Philharmonie sowie der Ruhrbahn an den Standorten Essen und Mülheim. 

Ab ca. 9.30 Uhr starten mehrere Demonstrationszüge (Startorte: Rathausvorplatz, Goldschmidtstraße, Pferdebahn und Richard- Wagner-Straße) durch die Essener Innenstadt zur zentralen Kundgebung auf dem Kennedyplatz. 

Die Kundgebung beginnt gegen ca. 10.30 Uhr. 

„Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis und Solidarität,“ so Henrike Eickholt. „Wir wollen nicht sie treffen, sondern die Arbeitgeber. Aus unserer Sicht hätte die Bevölkerung von dieser Arbeitskampfmaßnahme verschont bleiben können, wenn es ein angemessenes Angebot der Arbeitgeber gegeben hätte.“

Pressekontakt

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V.i.S.d.P.: Henrike Eickholt
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